Destillieren mit Tradition
1833 erwarb Johann Alois Schneiders das Brennrecht und brannte hauptsächlich, wie das in einem Weindorf üblich
ist, Trester und Weinhefen.
1926 übernahm der Schwiegersohn, Wilhelm Helbach, die Brennerei und
1955 sein Sohn Johannes Helbach. Er spezialisierte sich auf das Tresterbrennen
und war für seine Brände weithin bekannt.
1991 erwarben Paul & Hildegard Moritz das Brennrecht von ihrem Großonkel,
der sich wohlverdient zur Ruhe setzte. Im Bereich der exklusiven Tresterbrände
wurde Paul Moritz von seinem „hochgeistigen Ahnherren“ in die
Geheimnisse des Destillierens eingeweiht.
Bei den Obstbränden spezialisierte er sich auf seinen
berühmten roten Weinbergspfirsich.
Mit viel Fingerspitzengefühl
und ständiger Verfeinerung der Destillationstechnik konnte Paul Moritz
zahlreiche nationale und internationale Preise erzielen, die die hochklassige
Qualität seiner Brände beweisen.
1996 errang sein Brand vom roten
Weinbergspfirsich bei der „Destillata“ in Bad Kleinkirchheim, Österreich
die Goldmedaille und wurde zum Edelbrand des Jahres 1996 ausgezeichnet.
2003 erhielt er für seine hervorragenden Destillate
den Staatsehrenpreis von der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz.
Im Februar 2005 übernahm seine Tochter Johanna die Gutsbrennerei.
Neben ihrem Studium der internationalen Weinwirtschaft in Geisenheim setzt
sie das vom Vater Erlernte in die Tat um und produziert neben den traditionellen
Bränden vom Trester und von der Weinhefe auch diverse Obstbrände.
